Hilfe für das österreichische Pilger-Hospiz in Jerusalem

Wir haben folgenden Brief von Hon.Prof. MMag. Markus Stephan Bugnyár, Rektor des österreichen Hospizes in Jerusalem erhalten:

Verehrte Mitbrüder,
verehrte Schwestern und Brüder im pastoralen Dienst!

Ich brauche Ihre Hilfe!
Genauer: Unser Österreichisches Pilger-Hospiz in Jerusalem braucht dringend Ihre Hilfe.

Unsere bekannte und traditionsreiche Pilgerherberge steht seit der ersten Corona-Welle im März leer. Bald schon ein ganzes Jahr. Ein Jahr ohne Gäste. Ein Jahr ohne Einnahmen.
Ein Jahr ohne Perspektive für unsere MitarbeiterInnen. Bis in den Herbst wird sich daran auch nichts ändern.

Sie wissen: Seit meinem Dienstantritt 2004 gilt mein Augenmerk den Christen des Heiligen Landes. Unser Gästehaus steht in guten Zeiten wirtschaftlich gut da. Das erlaubt uns, Arbeitsplätze zu schaffen und so Hilfe zur Selbsthilfe anzubieten. Auch für Menschen in unserer unmittelbaren Nachbarschaft.
Unser Hospiz dient nicht sich selbst. Es dient den Pilgern und den Menschen des Heiligen Landes.

Viele von Ihnen kennen Haus, Stadt und Land aus eigener Erfahrung. Vielen von Ihnen wurde unser Hospiz bereits zur Herberge bei Ihrer Pilgerfahrt auf den Spuren Jesu, auf den Wegen der Heiligen Schrift.
Deshalb erlaube ich mir, Sie persönlich anzusprechen.

Vielen wissen nicht, dass unser Pilger-Hospiz eine Stiftung ist.
Das bedeutet also: Wir müssen uns selbst erhalten.
In guten Zeiten funktioniert das gut; in schlechten Zeiten greifen wir auf Rücklagen aus guten Zeiten zurück. Dabei rechnen wir immer mit Durststrecken aufgrund der politischen Lage in der Region. Künftig werden wir auch eine Pandemie, die ausnahmslos uns alle kalt erwischt hat, in unserer Planung berücksichtigen.

Corona führt uns an unsere Grenzen.

Unser Freundeskreis, Diözesen und Klostergemeinschaften greifen uns großherzig unter die Arme. Langsam erhellt sich der Horizont. Eine Rückkehr zur „Normalität“ erwarten wir nicht vor dem Herbst. Es wird noch dauern, bis der Flugverkehr zwischen Österreich und Israel wieder wie zuvor möglich und ausgelastet sein wird.
Noch ist der Himmel über Jerusalem verschlossen. Ein ganz langer, anderer Advent.

Das Pilger-Hospiz ist UNSER Haus in der Stadt JESU.
Damit sind wir am Ursprungsort von allem, was uns heilig ist.
Damit wir auch für Sie und künftige Generationen hier sein können, bitte ich Sie:

Machen Sie in Ihrem Wirkungskreis auf unser Pilger-Hospiz aufmerksam.
Planen Sie eine Pilgerreise mit Ihrer Gemeinde für 2022.
Helfen Sie uns mit Ihrer Spende durch diese Zeit.

Ich danke Ihnen sehr! Rektor Markus St. Bugnyár

Österreichisches Hospiz – Sozialfonds
AT43 1919 0003 0015 0125
(Bankhaus Schelhammer und Schattera)

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